Häufig gestellte Fragen
Unser Ziel ist es, Ihnen Klarheit zu verschaffen und eventuelle Unsicherheiten vor einer Behandlung zu nehmen. Falls Ihre Frage hier nicht aufgeführt oder beantwortet wird, kontaktieren Sie uns einfach.
Hypnotherapie nutzt auf sichere Weise sprachlich herbeigeführte Trancezustände, um z.B. tiefsitzende Blockaden zu lösen und positive Veränderungen zu fördern. Es findet kein Körperkontakt statt.
Hypnotherapie eignet sich für Menschen jeden Alters — ob Stress, Ängste, Schlafprobleme oder festgefahrene Gewohnheiten: Wir begleiten Sie auf dem Weg zu echten, nachhaltigen Veränderungen.
Jede Sitzung beginnen wir mit einem persönlichen Gespräch, um Ihre Anliegen, Wünsche und Ziele zu verstehen.
Während der Hypnose führen wir Sie behutsam in einen tiefen Entspannungszustand, in dem Ihr Unterbewusstsein offen für positive Veränderungen ist.
Es hängt vom jeweiligen Thema ab, wie viele Sitzungen sinnvoll sind und über welchen Zeitraum sich eine Therapie erstreckt. Manche Symptome lassen sich in wenigen Sitzungen spürbar verändern — bei komplexeren oder länger bestehenden Themen nehmen wir uns die nötige Zeit. Sie verdienen eine gründliche, seriöse und auf Sie zugeschnittene Behandlung.
Prüfungsangst oder die Vorbereitung auf einen medizinischen Eingriff sind oft aktuelle Themen ohne lange Vorgeschichte. Chronische Schmerzen, Schlafprobleme, Zwänge oder Abhängigkeiten hingegen erfordern häufig eine tiefergehende Aufarbeitung. Chronische Schmerzen behandeln wir stets in enger Zusammenarbeit mit unserem Spezialisten Herrn Dr. med. Frank Frickmann, Anästhesist und Schmerztherapeut.
Sitzungsdauer und Abstände zwischen den Terminen vereinbaren wir individuell mit Ihnen. Üblich sind Einheiten von 30 bis 60 Minuten, mit ein- bis mehrwöchigen Abständen. Zwischen den Sitzungen stehen wir Ihnen für Fragen und bei Bedarf für Zwischentermine jederzeit gerne zur Verfügung.
In den meisten Fällen genügen zwei bis sechs Sitzungen, um spürbare Veränderungen zu erleben. Manche Klienten schätzen darüber hinaus regelmässige Termine — etwa zur Schlafoptimierung, Stressbewältigung oder einfach zum Auftanken.
Je nach Thema und Therapieform übernehmen Krankenkasse und/oder Zusatzversicherung einen Teil der Kosten. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Kasse — es lohnt sich. Auch viele Arbeitgeber unterstützen ihre Mitarbeitenden, etwa im Bereich Stressbewältigung oder Burnout-Prävention.
Ja, bei Hypnopraxis-zug arbeiten erfahrene, ausgebildete Therapeuten, die Ihre Sicherheit und Ihr Wohlbefinden stets gewährleisten.
Nein — höchstens ein Händedruck zur Begrüssung. Während der Sitzung findet keinerlei Körperkontakt statt.
Nein. Sie behalten jederzeit die volle Kontrolle und sind sich Ihrer Umgebung bewusst — auch im Zustand tiefer Entspannung.
Wer noch keine Erfahrung mit Hypnose hat, stellt sich oft vor, die Kontrolle über das eigene Bewusstsein zu verlieren. Das ist ein weit verbreitetes Missverständnis. In der therapeutischen Hypnose sind Sie niemals willenlos. Sie begeben sich zwar in einen Trancezustand — der durchaus tief sein kann — blenden Unwichtiges aus und richten Ihre Aufmerksamkeit gezielt aus. Sie bleiben jedoch immer bei Bewusstsein und behalten die Kontrolle. Trotzdem braucht die Anwendung medizinischer Hypnose viel gegenseitiges Vertrauen. Lassen sie sich deshalb nur von Therapeuten behandeln, die einem serösen Fachverband angeschlossen sind und dadurch den strengen ethischen Verpflichtungen der Internationalen Hypnosegesellschaft (ISH) verpflichtet sind.
Eine besondere Vorbereitung ist nicht nötig — kommen Sie einfach so, wie Sie sind. Hilfreich kann es sein, sich vor dem Termin eine kurze Ruhepause zu gönnen und danach etwas mehr Zeit einzuplanen, um den Eindruck der Sitzung in Ruhe nachklingen zu lassen.
Wir möchten Sie kennenlernen — Ihre Beweggründe, Erwartungen, Wünsche und Ziele. Aus Sicherheitsgründen bitten wir Sie ausserdem, uns über Medikamente oder andere Substanzen zu informieren, die Sie einnehmen. Vorerfahrungen mit Hypnose sind hilfreich, aber nicht Voraussetzung. Alle Informationen werden selbstverständlich vertraulich behandelt.
Falls Ihre Frage hier nicht aufgeführt oder beantwortet wird, kontaktieren Sie uns einfach.
Ihre Daten werden ausschliesslich für die Durchführung und Dokumentation Ihrer Therapie verwendet und niemals an Dritte weitergegeben — ausser auf Ihren ausdrücklichen Wunsch. Wir halten uns an die Vorgaben des Schweizer Datenschutzgesetzes (DSG). Alle Daten werden sicher aufbewahrt und nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist vollständig gelöscht. Sie haben jederzeit das Recht, Auskunft über Ihre gespeicherten Daten zu verlangen, diese berichtigen oder löschen zu lassen.
Auf Ihren ausdrücklichen Wunsch informieren wir selbstverständlich auch Angehörige oder andere Vertrauenspersonen. Ansonsten verpflichten wir uns zu absoluter Verschwiegenheit — gegenüber Versicherungen, Arbeitgebern und allen anderen, die um Auskunft ersuchen könnten.
Wie steht es mit der Vertraulichkeit? Wir unterstehen dem Arztgeheimnis sowie der Vertraulichkeitspflicht von Coaches und persönlichen Beratern. Was Sie uns anvertrauen, bleibt bei uns — ohne Ausnahme und ohne Ihr ausdrückliches Einverständnis erfährt niemand etwas. Keine Krankenkasse, kein Hausarzt, kein Arbeitgeber, keine Angehörigen. Auf der Rechnung erscheint lediglich der Begriff «Konsultation».
Der Begriff "Hypnose" (griechisch "Hypnos" für Schlaf) ist etwas irreführend: In der modernen Hypnosetherapie bleibt das Bewusstsein aktiv. Der Zustand ähnelt eher einem intensiven Tagtraum oder tiefer Meditation.
Hypnose ist kein Allheilmittel und ersetzt keine medizinische oder psychiatrische Behandlung bei schweren Erkrankungen. Und sie ist keine Methode, die «etwas einfach wegmacht» — Hypnose wirkt nicht durch Suggestion von aussen, sondern durch den inneren Prozess, den sie ermöglicht. Sie selber bleiben immer der aktive Teil. Kurz gesagt: Hypnose ist ein präzises, wissenschaftlich anerkanntes Werkzeug — und wirkt genau deshalb, weil sie mit Ihnen arbeitet, nicht an Ihnen.
Besonders vielversprechend ist die Kombination mit kognitiver Verhaltenstherapie. Auch parallel zu einer laufenden Psychotherapie, medizinischen Behandlung oder Coaching ist Hypnose problemlos einsetzbar. Hypnose wirkt besonders gut, wenn sie in andere Therapien integriert wird: Sie steigert die emotionale Verarbeitung, Motivation und innere Flexibilität — genau jene Faktoren, die den Therapieerfolg massgeblich beeinflussen. Hypnosetherapie ist keine Konkurrenz zu anderen Methoden, sondern eine wertvolle Ergänzung — oder, je nach Thema, auch ein eigenständiger Weg
Trance bedeutet, den Bewusstseinszustand zu verändern. Die Gedanken schweifen ab, man ist sich des Hier und Jetzt eine Weile lang nicht bewusst. Trotzdem kann man gleichzeitig Tätigkeiten ausführen (wie z.B. Autofahren, Fitness betreiben, Hobbies nachgehen).
Im Zustand hypnotischer Trance können Lern- und Erinnerungsprozesse ausserhalb der gegenwärtigen, bewussten Wahrnehmung angesprochen werden. Es entsteht ein tiefer Kontakt zu eigenen, unbewussten Anteilen, auf die im Wachzustand nicht zugegriffen werden kann. Im Zustand hypnotischer Trance ist man aufnahmefähiger für Impulse und andere Verarbeitungsprozesse werden wirksam. Lernprozesse, Umstrukturierungen und neue Verankerungen geschehen implizit.
Hypnose hilft nicht, wenn KlientInnen mit unrealistischen Erwartungen, in die Therapie kommen, z.B. Heilung von Krankheiten, deren Behandlung durch die Medizin nicht möglich ist. Auch eine passive Erwartungshaltung von Seiten der KlientInnen spricht gegen den erfolgreichen Einsatz von Hypnose. Es geht nicht um einen einfachen Konsum von Lösungen.
Hypnose wird nicht angewendet bei KlientInnen, die unter einer akuten Psychose leiden, z.B. Wahnvorstellungen haben. Wir behandeln keine Klienten, die unter dem Einfluss von Substanzen wie Alkohol oder Drogen stehen. Es ist im Interesse der Klienten, transparent und ehrlich zu sein.
Unter Hypnose arbeitet das Gehirn verändert. Dies lässt sich durch Bildgebungsverfahren darstellen. Nachweisbar sind veränderte Hirnwellen und die vermehrte Aktivierung in gewissen Bereichen des Hirns, die für die Aufmerksamkeit, Wahrnehmung und mentale Entspannung zuständig sind., Physiologisch beobachtbare udn messbare Veränderungen treten auf: Niedrige Muskelspannung, veränderte Herzfrequenz und Blutdruck, verbesserte Durchblutzung, eine regelmässigere und langsamere Atmung, eine Abnahme des Stresshormonspiegels, Veränderungen im Blutbild, eine geringere Aktivierbarkeit von Reflexen und eine veränderte Schmerzschwelle und Wahrnehmung von Berührungen (bis hin zu Schnitten während eines operativen Eingriffs).